Lavendelblüte Provence und Camargue

Montag 5.7. - Freitag 9.7.21

Lavendelblüte Provence und Camargue

Montag 5.7. - Freitag 9.7.21

Erleben Sie die Provence zu Ihrer herrlichsten Zeit. Ab Ende Juni beginnt die Lavendelblüte und hüllt die Region in einen wunderbaren Duft. Zu dieser Zeit erstrahlen die Felder in einem satten Lila bis hin zu einem tiefen Blau. Die Sommersonne bringt nicht nur das typische mediterrane Klima mit sich, sondern taucht die bezaubernde Landschaft auch in ihr schönstes Licht. In Avignon finden wir eines der strahlendsten Szenarien der ganzen Provence! Der Regional-Naturpark Camargue ist ein Gebiet von 85000 Hektar, eingebettet zwischen den beiden Rhône-Armen, sie zählt wahrscheinlich zu den eigenwilligsten Landstrichen Südfrankreichs.

1. Tag: Schweiz - Avignon Fahrt ab den Einsteigeorten via Bern-Murten-Lausanne-Genf-Chambéry-Grenoble-Valence-Montelimar-Orange-Avignon.

2. Tag Avignon und Pont du Gard Prächtige mittelalterliche Häuser, verträumte Plätze und Gässchen, eine imposante Befestigungsmauer, eine weltberühmte Brücke und natürlich der Papstpalast, das ist Avignon, eine der fünf grössten Städte in der Provence. Die Stadt und Gemeinde am östlichen Ufer der Rhone besitzt ein ganz besonderes Flair und war 2000 Kulturhauptstadt Europas. Und noch heute lebt sie von ihrer bewegenden Geschichte, während der Herrschaft der katholischen Päpste zwischen 1309 und 1376. Nicht zu vergessen ist die berühmte Brücke Pont St. Bénézet, Anstoss für das bekannte Kinderlied „Sur le Pont d‘Avignon“. Auf einer Stadtführung erfahren wir noch viel Wissenswertes. Danach Weiterfahrt zum einzigartig gut erhaltenen römischen Aquädukt „Pont du Gard“. Der Pont du Gard ist eines der am besten erhaltenen römischen Bauwerke in ganz Europa. Prachtvoll, imposant, geradezu genial. Dabei ist der Pont du Gard nichts weiter als Teil einer Wasserleitung, die über den Fluss Gard führt und damals die Stadt Nîmes mit frischem Trinkwasser von den Quellen bei Uzès versorgte. Der Pont du Gard beeindruckt sowohl ästhetisch als auch durch seine technische Umsetzung. 3 Jahre lang sollen über 1000 Menschen an dem Aquädukt gebaut haben bis es im 1. Jh. n. Ch. fertiggestellt war. Den schönsten Blick auf das Aquädukt hat man von den angrenzenden Hängen, die man gut zu Fuss erreichen kann. Von hier kann man viele interessante Details erkennen und wunderschöne Fotos machen.

3. Tag: Arles - Camargue Nach dem Frühstück Fahrt nach Arles. Am Ufer der Rhône liegt die französische Stadt Arles. Mit imposanten Relikten aus der Römerzeit, Zeugnissen des Mittelalters und Spuren von Vincent van Gogh bietet Arles viele Gründe für einen Besuch. Die Stadt gilt als Tor zur einzigartigen Naturlandschaft Camargue und liegt etwa 24 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Arles zählen die Kirche Saint-Trophime am Place de la République, das Rathaus mit seiner romanischen Steindecke und etwa 50 Stadtpaläste aus dem 17. Jahrhundert. Den Maler Vincent van Gogh verschlug es 1888 für 15 Monate in die französische Stadt. In dieser Zeit entstanden 300 Werke von ihm. An den Stellen, an denen er damals seine Staffelei aufstellte, befinden sich heute Markierungen. So inspirierte ihn das Café am Place du Forum zu seinem berühmten Bild „Nachtcafé“. Ein Führer zeigt uns auf einem Stadtrundgang die Schönheiten von Arles.

Ganz im Süden der Provence liegt die Camargue. Sie bietet dem Besucher eine aussergewöhnliche Landschaft, eine geheimnisvolle Welt, die so ganz anders ist, als das, was man von der restlichen Provence kennt. Land und Wasser wechseln sich hier ab, gehen ineinander über, schaffen eine Sumpf- und Seelandschaft. Die Camargue gibt vielen verschiedenen Tiergattungen einen Lebensraum, in dem sie in geschützter Freiheit in grossen Naturschutzgebieten aufwachsen und leben können. Das weisse Pferd, der schwarze Stier und die rosa Flamingos sind die bekanntesten Arten.1970 wurde die Camargue zu einem regionalen Naturpark erklärt, um die einzigartige Flora und Fauna zu schützen.

Berühmt ist Saintes-Maries-de-la-Mer als Marienwallfahrtsort und vor allem als Wallfahrtsort der Zigeuner (Gitanes) zu ihrer Schutzpatronin der Schwarzen Sarah. So wie die topfebene Landschaft der Camargue ist auch der ehemalige Fischerort und er fügt sich perfekt in die Landschaft ein. Die weissen, fast andalusisch anmutenden Häuser, sind ein oder maximal zweistöckig und haben rote Ziegeldächer. Ein auffälliges Gebäude ist die Stierkampfarena. Auf dem Platz vor der Arena stehen die Statuen der berühmten Stiere Garlan und Vovo. Das symbollträchtige Kreuz der Camargue (das Kreuz für den Glauben, der Anker für die Hoffnung und das Herz für die Nächstenliebe) begegnen einem in Saintes-Maries-de-la-Mer immer wieder. Hier haben Sie einen freien Aufenthalt um das Städtchen zu besichtigen.

Die Salinen erinnern, dass die Camargue seit dem beginnenden Mittelalter der bedeutendste Ort in Frankreich war, um Meersalz zu gewinnen. Sie haben die riesige Fläche von etwa zehntausend Hektar. Mehrere Monate lang wird das Meerwasser von Becken zu Becken geleitet, ehe es verdunstet ist und das Salz „geerntet“ werden kann. Einige „Berge“ können bis zu 20 m hoch und über 400 m lang sein. Die Saline ist einzigartig in Europa. Mit einem Petit-Train besichtigen wir die Saline und können die weiten Ebenen bestaunen mit ihren rosa farbenen Feldern.

Aigues-Mortes ist ein urgemütliches Städtchen in der Camargue. Wahrzeichen des Ortes ist die vollständig erhaltene Stadtmauer rund um den historischen Stadtkern. Man kann (Eintritt 3€) auf die Mauer steigen und dann rund um das Zentrum laufen. Früher lag Aigues Mortes direkt am Meer, aufgrund der Verlandung gewisser Teile des Meeres trennen den Ort heute einige Kilometer von der Küste. Sehenswert ist die Kirche Notre Dame des Sablons. Die Häuser im Inneren des historischen Zentrums fügen sich harmonisch zusammen, 3 Etagen sind das Maximum. Der Mittelpunkt des Ortes ist der Place St. Louis, der von zahlreichen Restaurants und kleinen Geschäften gesäumt ist.

4. Tag Lavendelblüte und Naturlandschaft Luberon Nach dem Frühstück fahren wir ins Hinterland Richtung Lubéron. Der Lavendel sieht nicht nur gut aus und riecht gut. Er kann was! In Coustellet wird im Lavendelmuseum die Geschichte der Lavendeldestillation vom 16. Jhdt erklärt. In der angeschlossenen Boutique kann man dann Parfüms, Lavendelhonig, Duftsäckchen und alles rund um den Lavendel kaufen. Auch wenn man mühelos Produkte auf Basis des blauen Goldes auf den Märkten oder in den Läden findet, ist es ein ganz anderes Erlebnis, die Blumen direkt auf den Feldern zu bewundern. Zumindest kann man sagen, dass die ausgedehnten Lavendelfelder der Provence ziemlich fotogen sind! Schon bevor man die Felder sieht, kann man sie riechen: Der aromatische Duft des Lavendel hängt schwer in der sommerlich warmen Luft. Dann macht die kleine Strasse eine scharfe Kurve und die Augen erblicken, was die Nase längst wusste: Lavendelfelder. Leuchtend violett prägen sie die Landschaft. Anfang Juli stehen sie in voller Blüte. Man fühlt sich wie narkotisiert von ihrem intensiven Duft. Lavendel hat eine beruhigende Wirkung – ideale Voraussetzungen also für alle Sinne. Ein Abstecher nach Gordes lohnt sich, allein der Blick auf die pittoreske Altstadt am Hügel ist fantastisch. Roussillon liegt auf einem Bergrücken und ist durch ockerfarbene Häuser und enge Gassen geprägt. Der typische provenzalische Glockenturm mit Tor fehlt natürlich auch in Roussillon nicht. Danach fahren wir durch die Lavendelfelder von Sault. Hier sind wir umgeben von lila leuchtenden Lavendel-Feldern. Nach diesem eindrücklichen Tag Rückfahrt in unser Hotel durch den Naturpark Luberon, zurück nach Avignon.

5. Tag: Heimreise Heimfahrt via Orange-Nyons durch den Naturpark Baronnies Provencales-Serres-Grenoble-Genf-Lausanne-Bern, zurück zu den Aussteigeorten.

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Abfahrtsorte

05.30 Uhr St.Gallen

05.50 Uhr Wil

06.00 Uhr Eschlikon

06.30 Uhr Winterthur

07.00 Uhr Zürich

07.40 Uhr Kölliken

08.00 Uhr Olten

08.20 Uhr Deitingen

08.30 Uhr Solothurn

08.50 Uhr Bern

Zubringerbus

06.45 Uhr Baar

07.15 Uhr Luzern

07.30 Uhr Neuenkirch


Termine | Preise | Onlinebuchung


Buchungspaket
05.07. - 09.07.2021
5 Tage
Doppelzimmer, HP
Belegung: 2 Erwachsene
Fr. 835.00
05.07. - 09.07.2021
5 Tage
Einzelzimmer, HP
Belegung: 1 Erwachsener
Fr. 1015.00
5 Tage ab
Fr. 835.00
Doppelzimmer, HP
Einzelzimmer-Zuschlag Fr. 180.00
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